BabywiegeWer junge Eltern fragt, was für sie das Anstrengendste mit kleinem Kind ist, dann werden wohl die meisten sagen: Der fehlende Schlaf. Aus eigener Erfahrung kann ich das nur bestätigen. Man selbst schläft aber mehr, wenn das Baby gut schläft. Mit einer Babywiege kann man genau das erreichen.

In diesem Beitrag möchte ich dir die Babywiege genauer vorstellen, zeigen, wie man verschiedene Modelle unterscheiden kann und Vor- und Nachteile aufzeigen. Doch keine Angst: So viel zum Lesen ist es gar nicht. Und eines kann ich dir versprechen: Nach dem Lesen wirst du wissen, welche Wiege zu dir, deiner Wohnsituation und Baby passt. Wetten?

Merkmale

Eine Babywiege ist eine Wiege für ein kleines Kind. Das heißt, dass sie meist recht klein ist. Auch sind die Gitterstäbe recht eng beieinander, damit das Baby sich nicht einklemmen kann. Die allermeisten Modelle sind aus lackiertem Holz. Der Klassiker ist sicher eine weiße Babywiege aus Holz. Aber natürlich gibt es auch farbige Modelle. Meist in einem hellen Blau für Jungs oder einem zarten Rosa für Mädchen.

Da im Internet die unterschiedlichsten Bezeichnungen kursieren, möchte ich dir Unterscheidungsmerkmale aufzeigen, damit du weißt, welche Modelle es gibt.

Wie kann man Babywiegen voneinander unterscheiden?

Ich finde ja, dass eine Wiege wiegen – also schaukeln – können muss. Doch wenn man auf den einschlägigen Internetseiten schaut, wird man feststellen, dass das nicht immer der Fall ist. Es werden auch viele Modelle angeboten, die nicht beweglich sind. Für mich ist das aber ein wichtiges Kriterium, da das Wippen auf kleine Kinder einfach beruhigend wirkt und sie dadurch besser einschlafen.

Unterscheidungsmerkmal 1 für Babywiegen ist also: Kann sie schaukeln oder nicht?

Dann gibt es einige Modelle, die auf Kufen oder Beinen stehen. Diese Modelle haben zwar einen sehr festen Stand, lassen sich aber nur schwer herumschieben. Man muss sie also entweder ziehen – was laut ist und den Fußboden eventuell verkratzt – oder zu zweit anheben. Praktischer sind hier sicher Kinderwiegen mit Rollen. Am besten du überlegst also, ob du die Wiege oft umplatzieren möchtest. Dies kann dann sinnvoll sein, wenn man sie von Raum zu Raum schieben möchte, damit man das Baby immer bei sich hat, bzw. wenn man keinen zusätzlichen Stubenwagen bzw. ein Beistellbett haben möchte. So kann der Schlafplatz vom Schlaf- ins Wohnzimmer umziehen, wo auch immer man das Baby gerade hinlegen möchte.

Unterscheidungsmerkmal 2: Hat die Wiege Rollen oder nicht?

Ein Himmel ist ein Stofftuch, welches über der Wiege hängt, um das Baby von äußeren Reizen abzuschirmen. So wird es weniger abgelenkt und kann besser einschlafen. Wenn das Baby aber nicht so gut rausschauen kann, kann man selbst auch nicht mehr ganz so einfach hineinschauen. Zwar lässt sich der Stoffhimmel auch verschieben, doch kann man damit nur noch von einer Seite hineinschauen. Ich finde das gar nicht schlimm, man muss sich dessen nur bewusst sein. Auch ist eine Babywiege mit Himmel automatisch höher als eine ohne. Ist ja auch logisch.

Unterscheidungsmerkmal 3: Verfügt die Babywiege über einen Himmel?

Und nun? Was kaufen?

Das kann ich dir leider auch nicht sagen. Überlege dir, welche der vorgestellten Varianten dir besser gefällt. Was für dich praktischer ist, kann ich dir nämlich leider auch nicht sagen und dein Baby kannst du auch nicht fragen. Ich persönlich würde aber immer eine Wippe kaufen, die auch wirklich wippen kann.

Vor- und Nachteile einer Wiege

BabywiegenWenn du dir jetzt noch nicht ganz sicher bist, ob du dir eine Babywiege kaufen sollst, sei dir dieser Abschnitt besonders ans Herz gelegt. Dabei habe ich aufgelistet, was für und gegen eine Wiege spricht. Durch diese kleine Denkanregung wirst du dir vielleicht noch ein wenig klarer darüber, ob eine Wiege für dich Sinn macht.

Nachteile von Babywiegen

  • Platzbedarf: Gerade wenn man wenig Platz hat, muss man sich die Anschaffung eines jeden Möbelstückes gut überlegen. Auch eine Babywiege braucht natürlich Platz. Gerade wenn man noch ein Beistellbett bei sich im Schlafzimmer hat, dann kann es eng werden. Aber man kann die Wiege natürlich auch in einen anderen Raum stellen. So finde ich das Wohnzimmer hierfür immer sehr passend.
  • Preisfrage: Leider habe ich feststellen müssen, dass gerade Babysachen schnell sehr teuer werden. Da viele Menschen denken, dass teuer auch immer gut ist und man beim eigenen Kind nicht sparen möchte, wird hier sehr viel Geld ausgegeben. Das muss nicht immer sein. Aber natürlich kostet eine gute Babywiege ab 80€ aufwärts.

Vorteile von Babywiegen

  • Babys sind aus dem Mutterleib die Enge gewohnt. Eine kleine Babywiege gibt ihnen genau dieses Raumgefühl, was für Behaglichkeit und Entspannung sorgt. In der Wiege liegend sind sie geschützt und werden nicht mit zu vielen Reizen überflutet.
  • Auch ein beständiges, gleichmäßiges Schaukeln kennen die Kleinen schon von den ersten Tagen an. In Mamas Bauch wird man nämlich auch immer leicht von rechts nach links und von oben nach unten geschaukelt. Deshalb beruhigen sich Babys beim Wippen sehr viel schneller.
  • Eine Wiege ist eine tolle Möglichkeit das Baby immer bei sich zu haben und trotzdem nicht herumtragen zu müssen. So ist man immer schnell zur Stelle, wenn das Kind schreit oder quengelt und bekommt alles mit.
  • Das Wippen einer Wiege ist weniger anstrengend als wippend mit dem Kleinen durch die Wohnung zu laufen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man davon und dabei nämlich nach einigen Stunden Muskelkater und Rückenschmerzen hat.

Worauf beim Kauf achten?

Eine Babywiege kaufenWenn du dir nun eine Babywiege kaufen möchtest, solltest du noch ein paar Dinge beachten, bevor du die Kreditkarte zückst. Die wichtigsten Punkte möchte ich dir hier aufzeigen:

Zunächst einmal solltest du überlegen, wo die Babywiege stehen soll. Dann weißt du nämlich, wie viel Platz du zur Verfügung hast und ob es sinnvoll ist, dass die Wiege beweglich ist. Wenn sie sowieso nur an einem Ort steht, muss das nämlich nicht sein.

Danach solltest du dir überlegen, wie viel Geld du maximal ausgeben möchtest. Gerade bei der Babyausstattung gibt es preislich leider keine Grenzen. Man kann hier ein Vermögen ausgeben. Man kann es; man muss es aber nicht.

Nun gilt es, sich das Material und die Farbe der Babywiege zu überlegen. Meist ist sie aus weiß lackiertem Holz. Vielleicht hast du ja aber einen ganz anderen Geschmack und deine Wohnung ist ganz anders eingerichtet?

Wenn du dir durch diese Vorüberlegungen schon etwas sicherer geworden bist, was du möchtest, geht es nun an den eigentlichen Kauf.

Vergleiche hierfür die Preise auf verschiedenen Plattformen. Diese können nämlich ganz schön voneinander abweichen. Wer also ordentlich Preise vergleicht, der spart viel Geld!

Achte auf eventuell anfallende Versandkosten. Gerade wenn die Wiege etwas größer ist, können hier hohe Versandkosten anfallen. Bei manchen Anbietern sind diese Kosten bereits im Preis enthalten, bei anderen nicht. Also aufgepasst!

Achte in jedem Fall auch darauf, dass alle Materialien schadstofffrei sind und die Wiege zertifiziert ist. Ein GS-Siegel, TÜV-Siegel oder ein Produkttest von Stiftung Warentest geben darauf Rückschluss.

Das war es auch schon! Wenn du diese Punkte beim Kauf deiner Babywiege beachtest, wirst du für wenig Geld eine zu dir passende Wiege finden. Ich drücke dir dabei die Daumen!