Eine hängende BabywiegeDu suchst nach einer hängenden Babywiege? Sehr gut! Damit bist du auf dem richtigen Weg. Ich kann dir nämlich eines sagen: Seit wir eine freischwebende Wiege zuhause haben, ist mein Leben viel entspannter geworden. Woran das liegt (und noch vieles mehr), erfährst du in diesem Artikel. Außerdem stelle ich dir noch einige Modelle vor, von denen ich überzeugt bin.

Wie eine hängende Babywiege mein Leben verändert hat

Dass es mit einem kleinen Baby in den ersten Wochen sehr anstrengend ist, kann wahrscheinlich jeder „Betroffene“ sofort unterschreiben. Dass man sich das Leben aber sehr vereinfachen kann, ist vielleicht für den Einen oder den Anderen neu. Das geht aber! Und zwar mit einer hängenden Babywiege. Darin schlafen die kleinen Erdenbürger nämlich viel besser. Außerdem hat eine solche Babywiege noch viele weitere Vorteile, die ich dir hier kurz vorstellen möchte:
Federwiege

  • Eine hängende Wiege kann leicht hin- und herschwingen. Dieses Gefühl beruhigt Babys ungemein. Sie kennen es nämlich noch aus dem Mutterleib, wo auch alles ein wenig gewackelt hat.
  • Gerade Neugeborene haben noch große Probleme mit dem Einschlafen. Es kann ein regelrechter Kampf sein, denn sie haben das Einschlafen noch nicht gelernt. In einer Babywiege ist der Platz begrenzt, was für die Kleinen eine angenehme Atmosphäre schafft. Sie lieben dieses Beengte, weil sie zuvor neun Monate lang eng von der Gebärmutter umschlossen waren. Dieses Gefühl der Behaglichkeit und Geborgenheit imitiert die hängende Wiege, wodurch sich das Baby entspannt, was ebenfalls zu einem tieferen und längeren Schlaf führt.
  • Des Weiteren sorgt man mit einer Federwiege für eine gesunde Entwicklung des Rückens und vermeidet einen flachen Hinterkopf.
  • Auch sind hängende Babywiegen meist aus Baumwolle oder Stoff und lassen sich so sehr einfach verstauen, wann man sie gerade einmal nicht braucht. Denn platzsparender als herkömmliche Babywiegen sind sie allemal.
  • Außerdem sieht eine hängende Kinderwiege wirklich sehr cool und modern aus. Die Befestigung kann später auch für einen Hängesessel oder eine Hängematte verwendet werden.

All diese Punkte führen dazu, dass dein Baby besser, länger und tiefer schläft. Das ist zum einen für die Kleinen wichtig, da genügend Schlaf für die Entwicklung sehr wichtig ist. Außerdem ersparst du dir mit einer hängenden Babywiege den Kampf rund ums Einschlafen. Das nimmt dir und dem Baby viel Stress und schont die Nerven. Denn alle Eltern wissen eines: Ausgeschlafene Babys sind zufriedene Babys.

Wie hängt man eine Babywiege auf?

Natürlich muss man eine hängende Babywiege erst einmal hängend bekommen. Deshalb zeige ich dir nun, wie man sie befestigt. Du wirst sehen, dass das gar nicht so schwer ist. Wenn du dich an diesen Ablauf hältst, hast du im Handumdrehen deine Wiege aufgehängt.

Wie hängt man eine Babywiege auf?Es gibt mittlerweile auch einige Modelle, die man an einem Wiegengestell aufhängt. Hier muss man sich dann keine Gedanken machen. Man baut die Wiege einfach nach der Anleitung auf und fertig. Die allermeisten hängenden Wiegen werden jedoch an der Zimmerdecke befestigt. Wie das geht, zeige ich dir nun auf:

  1. Als erstes musst du prüfen, ob deine Decke tragfähig genug ist, um daran eine Babywiege aufzuhängen. Zwar wiegt ein Baby nicht besonders viel, doch muss die Aufhängung natürlich besonders stabil sein. Deshalb rate ich dir eine Federwiege nur an Massivdecken aufzuhängen.
  2. Nun kannst du dir genau überlegen, wo die Kinderwiege hin soll. Im Gegensatz zu anderen Wiegen kann man sie nämlich meist nicht mehr umplatzieren. Meiner Meinung nach eignet sich das Wohnzimmer perfekt für die Wiege.
  3. Wenn du dich für einen Platz entschieden hast, vermesse ihn genau. So weißt du, wie groß die Wiege maximal sein kann. Denke aber daran, dass die Wiege auch noch Platz zum Schwingen benötigt.
  4. Jetzt ist es an der Zeit, verschiedene Modelle zu vergleichen. Wenn du dir hierbei nicht sicher bist, lies einfach weiter. Ich stelle dir nämlich im Anschluss einige Wiegen vor.
  5. Bei einigen Modellen wird eine Befestigung mitgeliefert, bei anderen musst du dich selbst darum kümmern. Ich empfehle hierfür z.B. dieses Set* oder dieses* oder dieses*.
  6. Markiere nun den Aufhängepunkt. Das geht am einfachsten mit einem Bleistift. Lege die Ankerplatte an und fahre mit dem Stift die angedachten Befestigungspunkte nach.
  7. Bohre nun mit einem leistungsstarken Bohrer die Löcher. Gerade bei massiven Betondecken brauchst du hierfür wahrscheinlich eine Schlagbohrmaschine. Damit ich weiß, wie tief ich bohren muss, lege ich den Dübel an den Bohrkopf an und zeichne mit Bleistift eine Linie an. So halte ich fest, wie lang der Dübel ist und ich muss nur ein wenig tiefer bohren.
  8. Dann wird der Dübel in das Bohrloch eingebracht und dann die Ankerplatte angeschraubt.

Das war doch nun wirklich nicht schwer. Oder? Und eines kann ich dir versprechen: Die Arbeit lohnt sich auf jeden Fall!

Vorstellung einiger Modelle

Die Suche nach einer hängenden Babywiege kann sehr mühsam und langwierig sein. Um dir die Arbeit ein wenig zu vereinfachen, habe ich dir hier eine Übersicht über einige Modelle zusammengestellt. Alle drei Wiegen besitze ich selbst und konnte sie so ausgiebig testen.

Nonomo

Die hängende Babywiege von NonomoDie Nonomo-Federwiege ist sicher der Platzhirsch im Wald der Wiegen. Sie besteht aus 100% Baumwolle und hat eine Liegefläche von 85 cm x 30 cm. Damit ist sie für Kinder zwischen 0 und 2,5 Jahren perfekt geeignet. Die Feder ist auf 0 bis 15 kg ausgelegt. Die Babyhängematte kann mit bis zu 30 Grad in der Maschine gewaschen werden. Dies ist auch sinnvoll und nötig, da viele Babys am Anfang hin und wieder spucken müssen. Außerdem kann das Kind nicht herausfallen, da man den vorderen Teil zusätlich zuknöpfen kann. Das schirmt das Baby noch mehr ab und sorgt dafür, dass es gemütlich und entspannt schlafen kann. Die Liegefläche ist auch sehr gut gepolstert und passt sich dem Rücken das Kindes perfekt an.

Wombagee

Die hängende Babywiege von WombageeDie Wombagee Hängewiege hat wirklich ein einzigartiges Design. Außerdem ist es eine echte 3-in-1- Baby Hängewiege, denn man kann sie sowohl als Federwiege, als Hängesessel und als Hängematte nutzen. Die Wombagee Classic Federwiege ist dynamisch zwischen 3 und 15 kg belastbar. Außerdem verfügt die Wiege über eine extrem große Liegefläche von 90cm x 40cm. Dass sie ökologisch und fair zu 100% in Deutschland hergestellt wurde, gefällt mir außerdem auch noch besonders gut. Zwar ist sie sehr groß und braucht viel Platz, aber so kann man sie eben auch lange verwenden. Die Aufhängung ist außerdem total genial, da Feder und Drehwirbel ein Teil sind. Damit schwingt die Wombagee perfekt und gleichzeitig kann man sie drehen ohne das sich die Befestigung verdreht.

Swing2sleep

Die hängende Babywiege von Swing2sleepDie Swing2sleep ist wirklich eine Besonderheit unter allen Federwiegen. Sie ist nämlich die einzig – mir bekannte – Federwiege, die ganz automatisch schaukelt. Sie muss nicht wie die anderen Modelle immer wieder von Hand angestoßen werden, sondern übernimmt dies dank eines Motors ganz alleine. Die Wiege schwingt dabei mit circa 50-70 Schwingungen pro Minute, was dem Rhythmus des Herzschlages der Mutter nachempfunden ist. So fühlt sich das Baby total geborgen und kann entspannen. Dadurch schläft es viel länger und tiefer. Außerdem wacht es nicht so schnell auf bzw. schläft viel schneller wieder ein. Das haben wir alles schon selbst so festgestellt, weshalb die swing2sleep bei uns immer noch im Einsatz ist. Besonders praktisch ist, dass die Wiege über einen integrierten Timer verfügt, der die Wiege nach 0-120 Minuten ausschaltet. Eine weitere Besonderheit bei dieser Wiege ist außerdem die variable Anzahl an Federn, mit denen man die Federwiege perfekt auf das Gewicht des Babys anpassen kann. Nicht verschweigen möchte ich allerdings, dass dies alles natürlich seinen Preis hat. Ein Schnäppchen ist die Swing2sleep-Federwiege nämlich nicht. Aber sicher jeden Euro wert.